Dozenten
KLAVIER, INSTRUMENTALE FORTBILDUNG, KAMMERMUSIK
UND PHÄNOMENOLOGIE:
CHRISTA BÜTZBERGER
Die
Konzertpianistin Christa Bützberger
wurde in Zürich (CH) geboren. Ihre musikalische
Grundausbildung erhielt sie durch Lilly Schwartz-Mayerhofer,
Hilde Richner und Alfred Ehrismann (Konservatorium Winterthur,
Konzertreife mit Auszeichnung). Wichtig für ihre
weitere Formation waren Pier Narciso Masi, mit welchem
sie über viele Jahren ein Klavierduo hatte, sowie
Franco Rossi. Sie war mehrfache Preisträgerin an
verschiedenen Wettbewerben (u.a. Pembaur- Preis), und
begann als Zwanzigjährige eine intensive internationale
Konzerttätigkeit, als Solistin, Kammermusikerin
und mit Orchester, die sie in wichtige Konzertsäle
und an Festivals in vielen europäischen Musikzentren
geführt hat.
Schon immer an den nicht interpretierbaren Aspekten
der Musik interessiert, ward für sie die Begegnung
(1987) mit Sergiu Celibidache, dem großen Dirigenten,
und der von ihm dargelegten Phänomenologie entscheidend:
während der nächsten sieben Jahre widmete
sie sich einem intensiven Studium der Phänomenologie
und besuchte seine Seminare an der Universität
Mainz und München.
Sie lebt seit vielen Jahren in Italien, heute in der
Nähe von Florenz, und unterrichtet hauptsächlich
in dem von ihr zusammen mit Marina Rossi gegründeten
Meisterkurs ARS ET LABOR, sowie in verschiedenen Meisterklassen
in Italien und im Ausland (Griechenland, Ungarn).
INSTRUMENTALE INTEGRATION AUF FUNKTIONALER BASIS:
MARINA ROSSI
Marina
Rossi, Pianistin, erwarb das Konzertdiplom
in Perugia. Sie arbeitet seit vielen Jahren zusammen
mi Christa Bützberger an den Grundlagen der Klaviertechnik,
den Zusammenhängen zwischen Bewußtheit am
Klavier – der motorischen Aktivität - und
der emotionalen Wirklichkeit. Sie hat ein System erarbeitet,
das, vom Impakt mit der Schwerkraft ausgehend, die verschiedenen
Funktionen des Klavierspiels ins Gleichgewicht bringt.
Die technischen Probleme werden an der Quelle gelöst
und die originale Einheit der spezifischen pianistischen
Aspekte mit dem musikalischen Inhalt wieder hergestellt,
was speziell auch die Lernfähigkeit fördert.
Dank ihrer Methode wurden viele Pianisten von chronischen
Disfunktionen (wie Sehnenscheidenentzündungen,
u.ä.) geheilt.
MUSIKTHEORIE: MARTINA STÄUBLE
Martina
Stäuble diplomierte sich mit Auszeichnung
am Konservatorium von Venedig, ihrer Geburtsstadt, in
Klavier, Komposition und früher liturgischer Musik.
Wichtig für ihren weiteren Weg wurde die Begegnung
1987/88 in Saluzzo mit Sergiu Celibidache und der Phänomenologie.
Sie studierte u.a. mit Jean Bernhard Pommier, Pier Narciso
Masi und Franco Rossi, und setzt seit 1996 ihre Phänomenologiestudien
in ARS ET LABOR fort, wo sie ab dem Jahr 2000 auch Harmonie
und Kontrapunkt unterrichtet.
Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit als Pianistin,
Cembalistin und Organistin, als Solistin und gesuchte
Kammermusikpartnerin, arbeitet sie zur Zeit mit Ch.
Bützberger an der Übersetzung der Traktate
von C.Ph.E. Bach, H. Schenker und Padre Soler.
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